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Presseversorgung Bonn - Berlin
Markus Bollmann
Beauftragter des Versorgungswerk der Presse
 
 
 

Presseversorgung: Rürup-Rente / Basis-Rente für Journalisten und Medienschaffende

In nahezu allen Medien machen verschiedene Versicherungen Werbung mit der staatlichen Förderung zur Riester-Rente. Einen Euro einzahlen und der Staat legt einen weiteren drauf. Das hört sich eigentlich nach einem fairen Angebot an. Doch leider können Freiberufler, wenn Sie nicht in der KSK sind oder in die GRV einzahlen, von dieser Form der Altersvorsorge nicht profitieren, weil die Riester-Rente nur von Angestellten abgeschlossen werden kann. Aber auch für Freie und Selbständige gibt es mit der Rürup- oder Basis-Rente eine lohnende Alternative, um auch im Alter genügend Geld zum Leben zu haben.

Rürup-Rente: Sichere Rente mit Steuervorteilen

Besonders für Journalisten ist die Rürup-Rente eine echte Alternative zur Altersvorsorge. Denn immer weniger Medienschaffende bekommen eine dauerhafte Festanstellung und damit die entsprechenden Sozialleistungen, die für einen entspannten Altersruhestand notwendig sind. Während die Zahl der fest angestellten Journalisten schrumpft, nimmt die Zahl der freiberuflich Tätigen immer weiter zu. „Wer freiberuflich arbeitet, ob als Journalist oder in einer anderen Branche, sollte sich auf jeden Fall Gedanken machen, ob er oder sie eine Rürup-Rente abschließen möchte“, meint Markus Bollmann, offizieller Beauftragter der Presse-Versorgung. „Denn auch die Rürup-Rente ist staatlich subventioniert.“

Bis zu 40.000 Euro Steuervorteil bei der Rürup-Rente

Der größte Vorteil der Rürup-Rente, die seit 2005 abgeschlossen werden kann, liegt in den steuerlichen Vorteilen, die man durch die Einzahlung der Beiträge erhält. „Man bekommt bei der Rürup-Rente zwar keine Zuschüsse vom Staat“, erklärt Bollmann, „dafür kann jeder Vorsorgesparer die eingezahlten Beiträge als Sonderaufwendungen steuerlich geltend machen.“ In 2008 sind dies 66 Prozent. Das bedeutet, dass Alleinstehende bis zu 13.200 Euro, und Ehepaare bis zu 26.400 Euro als Sonderaufwendungen angeben können. Bis 2025 wird die Quote pro Jahr um weitere zwei Prozent steigen, so dass für Singles der Höchstbetrag dann bei 20.000 Euro beziehungsweise für Verheiratete bei 40.000 Euro liegen wird.

Aber die steuerlichen Vergünstigungen sind nicht die einzigen Vorteile dieser Altersvorsorge. „Die Rürup-Rente als staatliche gewollte Altersvorsorge ist pfändungssicher. Gerade für Medienschaffende mit wechselnder Erwerbsbiografie ist das ein wichtiger Punkt“, sagt Bollmann. Droht beispielsweise in einkommensschwachen Jahren Harz IV wird die Basis-Rente nicht auf das Vermögen angerechnet.

Basis-Rente: Flexibilität bei der Einzahlung

„Zudem gibt es keinen Mindesteinzahlbetrag bei der Presseversorgung. Darum ist sie für freie Journalisten besonders geeignet, die ja oft auch mit schwankenden Einnahmen zu kämpfen haben. Wer eine Rürup-Rente abschließt, kann selber bestimmen, wie viel er oder sie anlegen will und wie die Einzahlung aussehen soll. Möglich sind beispielsweise einmal jährlich einen höheren Betrag oder jeden Monat einen niedrigen Beitrag zu bezahlen. Dieser Betrag kann jederzeit durch eine Sonderzahlung aufgestockt werden“, erklärt Bollmann.

Wer sich für eine Rürup-Rente entscheidet, hat die Qual der Wahl: Versicherungsunternehmen und Banken bieten dafür die verschiedensten Anlageprodukte an. Auch das Versorgungswerk der Presse hat die Basis-Rente im Programm; und das zu Sonderkonditionen für Journalisten und Medienschaffende. Welches Produkt das Richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab. „Junge Journalisten sollten im Rahmen von Rürup-Verträgen eher Aktienfonds als Anlage einbinden. Da Aktien langfristig einen größeren Wertzuwachs haben, lohnt es sich, schon frühzeitig mit dieser Form der Altersvorsorge zu beginnen. Für ältere bietet sich eher eine klassische Rentenversicherung mit festen Zinsen an“, sagt der Versicherungsfachmann Markus Bollmann.

Auf diese besonderen Umstände geht die Presseversorgung Berlin – Bonn ein und berät Journalisten umfassend in alle Vorsorge-Fragen.

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