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Presseversorgung Bonn - Berlin
Markus Bollmann
Beauftragter des Versorgungswerk der Presse
 
 
 

„PflegePlus“ - das neueste Produkt der Presse-Versorgung

Mit „PflegePlus“ bietet die Presse-Versorgung ab 2007 erstmals ein Produkt außerhalb der Lebensversicherungspalette an.

Die Pflegebedürftigkeit gilt heute als das am meisten unterschätzte Risiko. Schon allein aufgrund der demographischen Entwicklung werden künftig mehr und mehr Menschen pflegebedürftig. So schätzt etwa das Institut für Wirtschaft und Gesellschaft in Bonn, dass die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis 2030 von heute 2 Mio. auf über 3 Mio. und bis 2050 auf etwa 4 Mio. steigen wird.

Neben dem Risiko, pflegebedürftig zu werden, wird auch die Finanzlücke, die zwischen den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und den tatsächlich entstehenden Pflegekosten klafft, unterschätzt. Beispielsweise kostet die Betreuung im Pflegeheim für einen Schwerpflegebedürftigen (Pflegestufe II) im Mittel 2.250 Euro pro Monat. 1.280 Euro davon werden von der gesetzlichen Pflegeversicherung gezahlt, die Differenz muss der Betroffene selbst tragen. Bei einer durchschnittlichen Pflegedauer von rund acht Jahren ergeben sich damit Mehrkosten in Höhe von rund 93.000 Euro, die der Pflegebedürftige bzw. sein Partner oder die Kinder tragen müssen.

Wir haben ab sofort ein neues Produkt - „PflegePlus“ - im Angebot, mit dem sich gegen einen Einmalbeitrag, z. B. aus einer abgelaufenen Kapitalversicherung, die Finanzierungslücke zumindest teilweise schließen lässt.

Neben der Sicherheit einer lebenslangen Pflegerente bietet das Produkt zusätzliche Leistungen bei einem Unfall (innerhalb der ersten sechs Jahre der Vertragslaufzeit) und sichert den Erhalt des eingezahlten Kapitals.

„PflegePlus“ ist ein Vermögensbaustein, der in keinem Depot fehlen sollte.

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt aus steuerlichen Gründen 12 Jahre (Besteuerung nur zur Hälfte). Wenn bis zum Ende der Laufzeit keine Rente wegen schwerer Pflegebedürftigkeit gezahlt wird, erhält der Kunde seine eingezahlten Beiträge zzgl. Gewinnbeteiligung zurück. Wird das Produkt beispielsweise mit 65 Jahren abgeschlossen, kann die Ablaufleistung dann im Alter von 77 entweder ausgezahlt oder für einen Anschlussvertrag verwendet werden.

Stirbt der Kunde, so erhalten die Hinterbliebenen die Todesfallleistung aus dem Vertrag.

Die Erben haben folglich durch den Abschluss von „PflegePlus“ einen Sicherheitsgewinn für den Fall der Schwer- und Schwerstpflegebedürftigkeit.


„Pflege Plus“ bietet folgende Vorteile:

1. Kapitalanlage mit garantiertem Kapitalerhalt

2. Absicherung einer lebenslangen Pflegerente

Zusätzliche Leistungen bei Unfall in den ersten sechs Jahren der Vertragslaufzeit

3. Absicherung einer lebenslangen Rente bei Unfall mit einer Invalidität von mindestens 70 %

4. Einmalzahlung bei Unfall bereits ab 20 % Invalidität

5. Todesfallleistung bei Unfalltod

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