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Presseversorgung Bonn - Berlin
Markus Bollmann
Beauftragter des Versorgungswerk der Presse
 
 
 

Leistungen > Anlagestrategien für Journalisten

Vermögensbildung

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Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten finanziell für das Alter vorzusorgen. Diese reichen von Sparbüchern, private Renten- und andere Kapitalversicherungen bis hin zu Immobilien, Investment - und Aktienfonds. Über alle Anlageformen lässt sich jedoch sagen: Lange Laufzeit, lange Zinszeit, der Zinseszinseffekt!
Um Vermögen aufzubauen, sollte man zwischen kurz- mittel- und langfristigen Anlagestrategien unterscheiden und diese miteinander kombinieren: Die richtige Mischung macht's eben!


Die optimale Anlagestrategie

Hohe Rendite, jederzeit verfügbar, kein Risiko und steuerfreie Auszahlung - die optimale Geldanlage bleibt Wunschdenken. Jederzeit verfügbare Anlagen werfen erfahrungsgemäß niedrigere Renditen ab, Anlagen ohne Risiken ebenso. Anlagen mit hohen Renditen sind nicht kurzfristig verfügbar.

Bei der Wahl der richtigen Anlageform muss man also Prioritäten setzen. Je nach Lebensalter und Einkommenssituation sollten Renditeerwartungen, Sicherheit, Verfügbarkeit und mögliche Steuervorteile gegeneinander abgewogen werden. Auch hier gilt: Die Richtige Mischung macht's.


- Nicht nur auf ein Pferd setzen - Das optimale Portofolio

Um das generelle Anlagerisiko zu minimieren, empfiehlt es sich, das Vermögen auf verschiedene Anlageformen zu streuen. Dabei spielt eine ausgewogene Mischung aus Sachwert- und Geldwert-Anlagen eine wichtige Rolle. Grundsätzlich gilt: Wer früh anfängt, kann mit kleinen Beträgen große Summen ansparen. Jüngere Anleger können risikoreichere Anlagen ins Portfolio aufnehmen, weil sie mehr Zeit haben damit sich Kursschwankungen ausgleichen. Mit zunehmendem Alter sollten diese aber gegen risikoärmere Anlagen ausgetauscht werden.

Prüfen Sie bei der langfristigen Vermögensbildung, ob Sie die Sachwerte genügend berücksichtigt haben.

  • Klassische Sachwerte sind: Grundstücke, Immobilien, Aktien, Aktienfonds, Beteiligungen
  • Geldwerte sind: Festverzinsliche Wertpapiere, Bausparverträge, Renten- und Lebensversicherungen, Sparbücher, Sparbriefe, etc.

Die richtige Aufteilung ist individuell:
Nur 10 Prozent der Vermögensanlagen sollten in kurzfristige, spekulative Anlageformen fließen. Gewinnmaximierung ist das Ziel. Beachten Sie, dass ein möglicher Totalverlust Ihrer Investition Ihre Anlageziele nicht gefährden darf.
Etwa 30 Prozent der Anlagen sollten mittelfristig (ca. 4-10 Jahre) in Standardanlagen zum Vermögensaufbau angelegt sein.

Grundsätzlich sollten ca. 60 Prozent des Vermögens langfristig und sicherheitsorientiert angelegt sein. Wichtige Ziele, wie beispielsweise Ihre Altersversorgung sollten Sie nicht dem Zufall überlassen!
Streuen Sie Ihren Vermögensaufbau nach Gewinnchance und Risikobereitschaft!

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